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Di, 03.02.2026 | 11:55 - 12:40

Gesellschaft (A 2026)

Mordverdacht in Seniorenresidenz Eine 87 Jahre alte Frau wurde in ihrem Appartement in einem Seniorenheim in Wien-Döbling tot aufgefunden. In ihrem Hals befand sich ein Ring. Die Obduktion hat ergeben, dass die Frau erstickt wurde. Die Polizei ermittelt wegen Mordes und hat einen 61-jährigen Mann ausgeforscht. Der türkische Staatsangehörige wurde von der Spezialeinheit WEGA in seiner Wohnung in Wien-Penzing festgenommen. In der Seniorenresidenz leben die Bewohnerinnen und Bewohner selbstständig und können jederzeit Besuch empfangen. Es gibt keine Sicherheitskontrollen. Pia Bichara und Andrea Poschmaier haben recherchiert. Agenten des Widerstands im Dritten Reich "Mir kommen die Tränen, wenn ich die Ausrüstung berühre, die mein Vater vor 80 Jahren benutzt hat", sagt Bernhard Weber aus Innsbruck. Sein Vater Franz Weber war Wehrmachtsdeserteur und Teil der Operation Greenup. Das war die erfolgreichste Mission des US-amerikanischen Geheimdienstes auf österreichischem Boden. Gemeinsam mit zwei jüdischen Agenten trägt Franz Weber 1945 maßgeblich zur kampflosen Befreiung Innsbrucks bei. Jetzt haben Bergsteiger Fallschirmreste der waghalsigen Sprünge der drei Agenten in den Ötztaler Alpen gefunden. Leon Hoffmann-Ostenhof hat sich auf Spurensuche begeben. Proschat Madani – Die Schauspielerin über das Leben und das Spielen Sie ist bekannt als gnadenlose Rechtsanwältin in den "Vorstadtweibern", als ORF-Chefin in "Walking on Sunshine" und als Polizeipsychologin in "Der letzte Bulle". Als Kind ist die aus dem Iran stammende Schauspielerin mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Wien gekommen. "Ich habe mich turboassimiliert. Irgendwann wusste ich dann selbst nicht mehr, wer ich bin", sagt sie heute. Im Herbst hat die 58-Jährige ihr zweites Buch veröffentlicht. In "Leben spielen" schreibt sie über all das. "Wir Schauspielerinnen wollen immer beklatscht werden. Dabei bin ich gar nicht so. Ich ziehe mich am liebsten zurück und genieße die Zeit allein", sagt sie im Interview mit Laura Mlakar. Vom Wert der Finsternis "Am Tag bekommen wir an unseren Arbeitsplätzen in Innenräumen zu wenig Licht, in der Nacht gibt es zu viel davon und das ist ein Problem für unseren Schlaf", sagt Robert Stepansky. Er leitet das Schlaflabor im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Wien. Noch nie war es auf der Erde so hell wie heute. Rund 80 Prozent aller Menschen leben in lichtverschmutzten Gebieten. Dies hat Auswirkungen auf uns sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt. "Jede Form von Licht würde mich in meiner Arbeit stören", sagt Philipp Jakesch. Der Steirer ist Astrofotograf. Die dafür nötige Dunkelheit findet er im Nationalpark Gesäuse im Naturnachtgebiet Eisenwurzen. Oliver Rubenthaler war für THEMA nachtaktiv.

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  • Mordverdacht in Seniorenresidenz.
  • Agenten des Widerstands im Dritten Reich.
  • Proschat Madani – Die Schauspielerin über das Leben und das Spielen.
  • Vom Wert der Finsternis.