Alles ist gutgegangen
Drama (F,B 2021)
Die französische Schriftstellerin Emmanuèle Bernheim (Sophie Marceau) steckt mitten in einem Roman, als sie einen Anruf erhält: Ihr 84-jähriger Vater André (André Dussollier) liegt nach einem Schlaganfall auf der Intensivstation. Als Emmanuèle und ihre Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) ihren Vater besuchen, finden sie anstelle ihres launischen Vaters – ein ehemaliger Industrieller und leidenschaftlicher Kunstsammler – einen halbgelähmten Mann. Während im Krankenhaus alles Nötige getan wird, damit André sich vom Schlaganfall erholen kann, bemühen sich Pascale und Emmanuèle ums Organisatorische und arrangieren auch einen Besuch ihrer seit Längerem psychisch und physisch angeschlagenen Mutter Claude (Charlotte Rampling). Die Ehe ist unterkühlt, denn André hat schon seit langem einen Geliebten. Dass André nie wieder selbstständig wird leben können, will er nicht akzeptieren. Eines Tages nimmt er Emmanuèle zur Seite und offenbart ihr seinen innigsten Wunsch: Er möchte sterben. Nach einem ersten Schock beschliesst Emmanuèle, André zu helfen. Doch dessen Wunsch stösst auf viel Unverständnis. Zudem ist in Frankreich die Sterbehilfe untersagt. Fast jährlich bringt der französische Filmemacher François Ozon einen Spielfilm in die Kinos. 2021 war es "Alles ist gutgegangen", in dem er sich mit dem Thema Sterbehilfe befasst. Das einfühlsame Drama ist eine Verfilmung des autobiografischen Romans von Emmanuèle Bernheim. Bernheim hatte mit Ozon an mehreren Spielfilmen als Drehbuchautorin mitgewirkt. Während der Vorbereitungen zu "Alles ist gutgegangen" verstarb sie mit nur 62 Jahren. Die Hauptrollen in Ozons 20. Spielfilm übernahmen Sophie Marceau, André Dussollier und Géraldine Pailhaus. Als Andrés Frau ist Charlotte Rampling in einer Nebenrolle zu sehen. Die deutsche Schauspielerin Hannah Schygulla ist als jene Frau zu sehen, die sich als Richterin im Ruhestand für das Recht auf den freiwilligen Tod engagiert. "Alles ist gutgegangen" wurde an den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt. SRF zeigt den Film exklusiv in Zweikanalton deutsch/französisch.
- Sophie Marceau (Emmanuèle Bernheim)
- André Dussollier (André Bernheim)
- Géraldine Pailhas (Pascale Bernheim)
- Charlotte Rampling (Claude de Soria)
- Eric Caravaca (Serge Toubiana)
- Hanna Schygulla (La dame suisse)
- Grégory Gadebois (Gérard Boisrond)
- Jacques Nolot (Robert, le voisin de chambre)
- Judith Magre (Simone)
- Nathalie Richard (Capitaine Petersen)
- Daniel Mesguich (Me Georges Kiejman)
- Laëtitia Clément (Infirmière Lariboisière)
- Alexia Chicot (Noémie)
- Annie Mercier (La directrice de la clinique)
- Denise Chalem (L'éditrice)
- François Pérache (Le notaire)
- Catherine Chevallier (Sylvia)
- Quentin Redt-Zimmer (Raphaël)
- Madeleine Nosal Romane (Emmanuèle enfant)
- Lara Neumann (Dr. Neumann)
- Stéphane Hillel (Le médecin)
- Souhade Temimi (La cheffe de service Lariboisière)
- Olivier Veillon (Interne Lariboisière)
- Annie Milon (Infirmière Lariboisière)
- Frédéric Siuen (Infirmier urgences)
- Sipan Mouradian (Aide-soignant clinique)
- Alexandra Célérier (Aide-soignante clinique)
- Aymen Saïdi (Ambulancier)
- Lamine Cissokho (Ambulancier)
- Guillaume Duhesme (Policier)
- FSK 12
