Nordtour

Nordtour
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Fr, 02.02.2024 | 10:00 - 10:45

Tourismus (D 2024)

Reporterin Julia Wulf unterwegs: Curling für Anfänger bis Profis Der Curling Club Hamburg e.V. bietet montags die Möglichkeit, ein Schnuppertraining im Curling mitzumachen, allein oder in einer Gruppe. Sabine Belkofer-Kröhnert leitet es und hat selbst an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City, USA, teilgenommen. Zwei Stunden dauert der erste Kontakt, nach einer Viertelstunde kann schon der erste Stein gespielt werden. Nach einer kleinen Einführung geht es dann richtig los. Taschenlampenführung im Kieler Stadtmuseum Von November bis Februar können Eltern und Kinder allein im Schein ihrer Taschenlampen den dunklen Gewölbekeller des Stadtmuseums Warleberger Hof in Kiel erkunden und die besondere Geschichte eines der ältesten Gebäude der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins erleben. Zu sehen sind Museumsschätze, alte Öfen und die Zisterne. Man erfährt u.a., welche Kräuter früher wichtige Medizin waren und warum es für Kinder gesünder war, Bier, anstatt Wasser zu trinken. Schwerpunkt der Führung ist das damalige Backhandwerk und die Esskultur. Museumspädagogin Johanna Flügge schlüpft in die Rolle einer Pasteten-Bäckerin um 1600 und erzählt, wie unterschiedlich im Adel und Bürgertum gelebt und gegessen wurde. Sie erzählt viele Anekdoten aus der damaligen Zeit und bringt Pasteten zum Probieren mit. Die "Nordtour" begleitet Johanna Flügge zu Beginn der Führung bei den Vorbereitungen der Requisiten und erfährt dabei alles über ihre Motivation und die Herausforderungen dieser besonderen Besichtigung, die schon draußen auf dem Hof um 17:00 Uhr beginnt und eine Stunde dauert. Durch einen schmalen Tunnel gelangt die Gruppe in den dunklen Gewölbekeller mit Exponaten. Das "Nordtour"-Team macht einen Vox pop, der zeigt, wie den Teilnehmenden die Führung und vor allem Johanna Flügge in der Rolle der Bäckerin gefallen hat. Besondere Übernachtung: Villa Charlotte in Bad Harzburg Besucher der Villa Charlotte in Bad Harzburg gehen auf eine besondere Zeitreise und tauchen in die Gründerzeit ein: beim Fünf-Gänge-Dinner im Kerzenschein, klassischen Five o'Clock Tea oder einer ganz besonderen Übernachtung in einem der drei Gästezimmer aus dem 19. Jahrhundert. Die Besitzer dieses besonderen Hotels leben selbst in der Villa, lieben die Gründerzeit und nehmen ihre Besucher gerne mit auf eine Reise in diesem lebenden Museum: Geschichten, Anekdoten und unvergessliche Momente zwischen Meißner Porzellan, Stuck und Bären-Trophäen. Kutschfahrt auf dem Reiterhof Kattsheide bei Rendsburg Cornelia Quinkler ist begeisterte Pferdesportlerin, schon ihr Vater war ein erfolgreicher Kutschen-Sportler. Jetzt hat sie den Reiterhof Kattsheide bei Rendsburg übernommen und ist mit ihrer Mutter von Wuppertal nach Schleswig-Holstein gezogen. Reitunterricht, die Vermietung von Ferienwohnungen und natürlich Kutschfahrten bestimmen ihren Tagesablauf. Zwölfjährige Latein-Tänzerin aus Osnabrück Lana Befort besuchte schon mit vier Jahren ihren ersten Tanzkurs für Kinder. Mittlerweile ist sie zwölf Jahre alt und gehört in ihrer Altersklasse zu den besten Latein-Tänzerinnen der Welt. Allerdings nicht im klassischen Paartanz, sondern als Solotänzerin. Bei der Weltmeisterschaft im November in Mazedonien war sie fünf Mal am Start und landete gleich vier Mal auf dem Treppchen. Sie konnte zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen. Neues Datingprinzip: Card Nights. Meet first, match later Beim modernen Dating gilt: Match first, meet later. Zuerst wählt man eine Person über eine Dating-App aus, dann trifft man sich persönlich. Die Hamburgerin Linn Kuhlmann will dieses Prinzip nun umkehren und hat die neue App Card Nights entwickelt. Das funktioniert so: Linn organisiert Events, zum Beispiel in der Bahrenfelder Bar Drilling oder im VU Speakeasy im Karoviertel. Dort treffen sich Menschen, die einfach andere Menschen kennenlernen wollen. Egal, ob man beruflich neue Kontakte sucht, einfach mal aus seiner "Blase" herauskommen will oder auf der Suche nach einer neuen Liebe ist. Wer auf der App Card Nights registriert ist, kann zu diesen Treffen gehen und offen mit anderen ins Gespräch kommen. Da auf der App die Kontaktdaten hinterlegt sind, kann man über die App jemanden kontaktieren, den man gern wiedersehen möchte. Eine Option für diejenigen, die nicht so mutig sind, direkt nach der Nummer des Gegenübers zu fragen. Die Försterin in der Wacholderheide Christina Möller ist Försterin und weiß an jeder Ecke des Waldes spannende Geschichten zu erzählen. Ihr Revier mitten in der Ueckermünder Heide gehört zur Bundesforst. Es ist kein Wald wie jeder andere. Trockenrasen, Binnendünen und Kiefern bestimmen das Bild. Flechten und Moose bedecken den Boden. Besonders gern zeigt Christina Möller das Wacholdertal. Mitten im Wald wächst die Pflanze und versetzt so manchen Waldbesucher ins Staunen. Denn es handelt sich um ein Phänomen, das selbst den Forstleuten Rätsel aufgibt. Es ist gar nicht klar, warum sich die Wacholderpflanze ausgerechnet dort so wohlfühlt. Mit etwas Glück sieht und hört man ganz in der Nähe den Seeadler. Die Gegend ist beliebt bei Wanderern und Schulklassen. Gemeinsam mit der Försterin erkundet die "Nordtour" das Geheimnis des Wacholders und erlebt ein Moor, das erst vor Kurzem wieder vernässt wurde und sich bereits sichtbar erholt hat. SCHNACK Stand-Up Comedy Club in Hamburg Ein junges Paar hat sich den Traum von einer eigenen Comedyshow mitten in der Coronapandemie erfüllt. Mit Erfolg: Inzwischen veranstalten Lenny Wawro und Laura Prien fast jeden Abend irgendwo in der Stadt einen SCHNACK Stand-Up Comedy Club, ob im Grünen Jäger, dem Haus 73 oder demnächst erstmals im St. Pauli Theater. Mit einem Stammensemble junger Hamburger Comedians, aber auch "Stargästen" wie Torsten Sträter oder Felix Lobrecht, haben sie innerhalb kurzer Zeit einen Nerv getroffen. Denn Stand-up-Comedy boomt wieder, gerade in Hamburg. Nana-Skulpturen von Niki de Saint Phalle feiern 50. Geburtstag Die drei knallbunten Pop-Art-Plastiken von Niki de Saint Phalle sind am Leibnizufer in Hannover aufgestellt. Die Stadt hatte sie 1974 als Abschluss ihres Straßenkunstprogramms für 180.000 DM von der Künstlerin erworben. Die Nanas sorgen zunächst für große Aufregung und Proteste in der Stadt. Heute zählen sie zu den Wahrzeichen Hannovers. Zoologisches Institut Rostock Im Jahre 1775 gegründet, ist sie eine der ältesten zoologischen Sammlungen Norddeutschlands. Auf rund 200 Quadratmetern ist die Zoologische Sammlung der Universität Rostock zu bestaunen: präparierte Vögel, Raubkatzen, ein Elefantenskelett oder kleinste Insekten. Etwa 140.000 Ausstellungsstücke aus dem Tierreich sind zu sehen, für die Forschung sind sie von internationaler Bedeutung. Ein Großteil der Objekte, die sich im Schaumagazin befinden, wird in historischen Holzvitrinen präsentiert, die an die Lehrsammlung des 19. Jahrhunderts erinnern. Zu den Besonderheiten der Zoologischen Sammlung zählt der bekannte Rostocker Pfeilstorch von 1822. Durch seinen Fund wurde endlich bewiesen, dass Vögel in den Süden ziehen und nicht, wie im 18. Jahrhundert vermutet, Winterschlaf am Grund der Ostsee halten. Neu seit Ende 2023 ist die Biodiversitätswand Mecklenburg-Vorpommern, die einen Ausschnitt der Artenvielfalt des Bundeslandes präsentiert. Besucher können die Sammlung auf eigene Faust erkunden oder eine Führung anmelden.

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  • Reporterin Julia Wulf unterwegs: Curling für Anfänger bis Profis.
  • Taschenlampenführung im Kieler Stadtmuseum.
  • Besondere Übernachtung: Villa Charlotte in Bad Harzburg.
  • Kutschfahrt auf dem Reiterhof Kattsheide bei Rendsburg.
  • Zwölfjährige Latein-Tänzerin aus Osnabrück.
  • Neues Datingprinzip: Card Nights. Meet first, match later.
  • Die Försterin in der Wacholderheide.
  • SCHNACK Stand-Up Comedy Club in Hamburg.
  • Nana-Skulpturen von Niki de Saint Phalle feiern 50. Geburtstag.
  • Zoologisches Institut Rostock.
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