28 Minuten
Tagesgeschehen (F 2026)
Nukleare Abschreckung: Ist Frankreich bereit, seinen Schutzschirm für Europa zu öffnen? Am 2. März hielt Emmanuel Macron eine Rede auf dem Stützpunkt Ile Longue, wo die vier französischen Atom-U-Boote stationiert sind. Der Präsident entwickelte die französische Nukleardoktrin weiter und kündigte eine Strategie der sogenannten "fortgeschrittenen Abschreckung" in Zusammenarbeit mit bestimmten europäischen Ländern an. Damit bot er Partnerstaaten die Möglichkeit, an französischen Abschreckungsübungen teilzunehmen. Héloïse Fayet, Forscherin am Ifri und Leiterin des Programms "Abschreckung und Proliferation", ist bei "28 Minuten" zu Gast. Krieg im Iran: Hat Donald Trump eine Strategie? "Es ist Israels Krieg" – so eröffnete Tucker Carlson, eine der einflussreichsten Stimmen der MAGA-Bewegung, seine Sendung über Donald Trumps Krieg im Nahen Osten. Der Bewohner des Weißen Hauses, der mit dem Slogan "America First" Wahlkampf gemacht hatte, wird nun von einem Teil seiner radikalsten Anhänger kritisiert, die diesen neuen amerikanischen Interventionismus ablehnen. Bei einem Pressegespräch an der Seite von Friedrich Merz wischte Trump die Kritik beiseite und erklärte sogar, er habe "Israel vielleicht unter Druck gesetzt". Die demokratische Opposition zeigt sich besorgt über einen Krieg, der ohne die Zustimmung des Kongresses und ohne klar definierte Ziele geführt wird. Außerdem: Xavier Mauduit erzählt die Geschichte des Heiligen Franz von Assisi, nachdem dessen Gebeine erstmals in Italien ausgestellt wurden. Marie Bonnisseau berichtet über eine Verschwörungstheorie, die derzeit in entsprechenden Netzwerken kursiert: Ein falscher Jim Carrey soll an seiner Stelle an der César-Verleihung teilgenommen haben.
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