28 Minuten

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ART
Mi, 18.03.2026 | 03:40 - 04:30

Tagesgeschehen (F 2026)

Der Kampf ihres Lebens: Eine Frau, die nicht schweigt 2018 wird die Juristin Houria Aouimeur zur Direktorin des Lohngarantiefonds AGS ernannt, der Löhne sichert, wenn Unternehmen zahlungsunfähig werden. Sie deckt ein undurchsichtiges System auf und reicht im Namen der AGS mehrere Klagen wegen Diebstahls, Korruption und Vertrauensmissbrauchs ein. Sie sieht sich Druck und Drohungen ausgesetzt und wird schließlich 2023 wegen schweren Fehlverhaltens entlassen – Vorwürfe, die sie zurückweist. Die Organisation Maison des Lanceurs d'Alerte, die Whistleblower unterstützt, sowie die Bürgerbeauftragte haben ihren Status als Whistleblowerin anerkannt. Houria Aouimeur ist Thema des Dokumentarfilms "Qui veut la peau de la lanceuse d'alerte?" (Wer hat es auf die Whistleblowerin abgesehen?), der auf arte.tv zu sehen ist. Sie ist zu Gast bei "28 Minuten", zusammen mit Élodie Nace, der Generaldelegierten der Maison des Lanceurs d'Alerte. Energie: Sollte man wirklich alles auf Atomkraft setzen? Im 10. März war Frankreich Gastgeber des zweiten Weltgipfels zur Kernenergie, der auf Initiative der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) stattfand. Emmanuel Macron rief öffentliche und private Akteure dazu auf, in den Sektor zu investieren, und verteidigte die zivile Kernenergie als Faktor der "Unabhängigkeit" in einem instabilen geopolitischen Umfeld. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, schloss sich dieser Position an und erklärte, die Europäische Union habe einen "strategischen Fehler" begangen, als sie den Anteil der Kernenergie verringerte. Außerdem: Xavier Mauduit berichtet über die Flucht des Häftlings Ilyas Kherbouch aus dem Gefängnis von Villepinte. Marie Bonnisseau führt ins Vereinigte Königreich, wo Banknoten künftig statt historischer Persönlichkeiten möglicherweise wilde Tiere zeigen könnten.

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  • Whistleblowerin.
  • Sollte man alles auf Atomkraft setzen?.
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