Verwunschene Tempel und schwimmende Dörfer
Reisen (D 2022)
Kambodscha hat eine faszinierende Natur und eine unschätzbar reiche Kultur. Doch das Wahrzeichen Kambodschas – die gigantische Tempelstadt Angkor – ist vom Verfall bedroht. Passionierte Konservatoren geben alles, um die Reliefs und Statuen zu retten. Auf dem grössten See Südostasiens, dem Tonle Sap, leben die Menschen in schwimmenden Dörfern, teils mit kuriosen Mitbewohnern. So auch Frau Leang, die gleich neben ihrem Haus in einem Holzkäfig Krokodile züchtet. Nicht ungefährlich geht es auch im Dschungel der Kulen-Berge zu. Honigsammler Khlo treibt mit seinen Helfern die Bienen mit Rauch aus den teils 30 Meter hoch hängenden Nestern, um einen Teil ihres Honigs zu ernten. In Battambang ermöglicht das Projekte PHARE Kindern aus armen Verhältnissen eine Schulbildung. Daneben werden die Schüler:innen auch in Apsara-Tanz, Musik, Design und vor allem Zirkus unterrichtet. Die Provinzstadt Kep war zu Kolonialzeiten ein mondänes Seebad. Heute trifft man kaum mehr auf Ausländerinnen und Ausländer. Bekannt ist der Ort für seinen "Crab Market". Die fangfrischen Krabben kann man sich im benachbarten Restaurant gleich zubereiten lassen. Wichtigste Zutat: der Kampot-Pfeffer. Er gehört zu den edelsten Körnern weltweit.
Wiederholung
Di, 21.04.2026 | 22:05 - 22:55