Re: 40 Grad im Schatten – Europas ungleiche Hitze
Klimawandel (D 2026)
Mehrere Hitzewellen trieben die Temperaturen 2026 auf Rekordwerte. Im Juni war es in Westeuropa so heiß wie nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 40 Grad im Schatten sind keine Ausnahme mehr. Doch die Hitze trifft nicht alle gleich. Wer in einer schlecht gedämmten Wohnung lebt oder draußen arbeitet, ist ihr besonders ausgeliefert. Die Reportage zeigt, wie Menschen in Paris, Berlin und Wien mit der Hitze leben und wo sie an ihre Grenzen stoßen. In Paris kämpft Klimaschutzreferentin Maïder Olivier von der Fondation pour le Logement des Défavorisés für bessere Dämmung und Außenrollos. Lia Blanchard-Litiques neun Quadratmeter großes Dienstmädchenzimmer unter einem typischen Pariser Zinkdach heizt sich extrem auf. Verdunstungskühler und Kreidepaste sollen helfen. Ihren Antrag, das Dach weiß zu streichen, lehnte die Stadt aus Denkmalschutzgründen ab. In Berlin ist Barbara Breuer mit dem "Hitzebus" der Berliner Stadtmission unterwegs. Sie verteilt Wasser und Sonnenschutz an Menschen ohne festen Wohnsitz. Pensionistin Elisabeth Rauch besucht in Wien eine der "Coolen Zonen" des städtischen Hitzeschutzprogramms. In klimatisierten Räumen können Menschen zusammenkommen und kostenlos Wasser trinken. Pflegekraft Anna Salnik versorgt Menschen, die wegen Krankheit nicht mehr selbst aus dem Haus können. Wie können sich Städte auf eine heißere Zukunft einstellen? Und was muss geschehen, damit 40 Grad nicht darüber entscheiden, wer den Sommer gesund übersteht und wer nicht?
- MinimalAge 0
Wiederholung
Do, 10.09.2026 | 19:40 - 20:15