THADEUSZ lang & breit
Tagesgeschehen (D 2026)
2027 jährt sich zum 800. Mal der Todestag von Dschingis Khan, Mongolenfürst und einer der einflussreichsten Herrscher der Weltgeschichte. Aber abgesehen von dem berühmten Schlager ist die Welt der Mongolen hierzulande nahezu unbekannt. Der Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, Prof. Dr. Matthias Wemhoff, möchte das ändern. Gemeinsam mit der Fernsehautorin Gisela Graichen hat er ein neues Standardwerk vorgelegt: "Dschingis Khan – Der Fürst des Unermesslichen". Parallel dazu zeigt die Berliner James-Simon-Galerie mit der neuen Ausstellung "Dschingis Khan und die Welt der Mongolen" Objekte aus dem "Mongolischen Jahrhundert" zwischen 1250 und 1350, die bisher noch nie öffentlich zu sehen waren. In "Thadeusz lang & breit" spricht Jörg Thadeusz mit Matthias Wemhoff, der auch Berliner Landesarchäologe ist, über den Aufstieg vom verstoßenen Hirtenjungen zum Begründer des größten Landreichs der Menschheitsgeschichte, welchen Einfluss Dschingis Khans Machtverschiebungen auf unsere Gegenwart haben und was man daraus für heutige Umbrüche und das Ringen um Einflusssphären ablesen kann.
- Prof. Dr. Matthias Wemhoff (Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin)
