Junger Dokumentarfilm: Born To Fake
Gesellschaft (D 2025)
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Michael Born, der sich als Erfinder der Fake News in Deutschland bezeichnete. In den 1990ern täuschte er TV-Sender mit inszenierten Beiträgen wie dem "Krötenlecker" und einem falschen Ku-Klux-Klan in der Eifel. 1996 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt, 2019 starb er verarmt in Graz. Die Regisseure Erec Brehmer und Benjamin Rost stießen zufällig auf Borns Nachlass: eine Kiste mit unveröffentlichtem Material. Fünf Jahre lang rekonstruierten sie daraus eine Geschichte über Wahrheit, Manipulation und Medienmacht. Ihr 90-minütiger Dokumentarfilm – produziert von MSZ Production und gefördert vom SWR Format "Junger Dokumentarfilm" – fragt selbstironisch: Warum glaubt man, was man sieht? Statt KI zu nutzen, setzten die Filmemacher auf Authentizität.
